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XP Χριστός griechisch für Christus

PFARRE AKTUELL 

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Liturgische Texte des heutigen Tages für Ecclesia St. Nicolai 

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Römisch-Katholische Pfarrgemeinde Sankt Nikolai im Sausal, Südsteiermark, Österreich

Internet presence of the Roman Catholic Parish Sankt Nikolai im Sausal, Styria, Austria

Corona-Richtlinien Diözese Graz-Seckau

In den letzten Tagen haben wir an dieser Stelle versucht, die passenden Worte zum neuen Jahr zu finden. Einmal waren sie zu traurig, dann wieder zu euphorisch.
Die Wahrheit ist, wir schweben alle irgendwo mittendrin.


Nebeltage
Wir stehen im Nebel unserer Zeit und sehen nicht, wohin die Reise geht. Werden Angst, Bedrohung und Unsicherheit vergehen? Werden die Kollateralschäden behoben? Erleben wir die größte Rettungsaktion oder die größte Abzocke der Menschheitsgeschichte? Ist es die letzte Triage, um die schwindenden Ressourcen auf eine stark reduzierte Weltbevölkerung zu verteilen? Wer darf bleiben, wer muss gehen?


Hoffnungstage
Auch wenn es noch so abgedroschen klingt, es bleibt uns immerhin die Hoffnung.

2021

Lichten sich die Nebel?

Wir haben uns auf ein Spiel eingelassen, dessen Regeln wir schon lange nicht mehr mitbestimmen.
Das Spiel um Macht, das Spiel um Einfluss und Entscheidung. Der Apostel Johannes hatte recht (1 Joh 5,19) als er anerkennend schrieb, die ganze Welt sei in der Hand entscheidungsfreudiger und ergebnisorientierter Führungspersönlichkeiten.

Wir können also nur hoffen. Hoffen, dass die Entscheidungsträger tatsächlich das Wohl der Menschheit im Auge haben. Ebenso ihre Berater, Experten, ThinkTanks und die Lobbyisten, die Geldgeber und Geldeintreiber, die Militaristen und Demagogen.
Nur, wie wahrscheinlich ist das?



Krafttage
So lasst uns einen neuen Bund mit Gott knüpfen, einen ganz persönlichen Bund. Durch ein stilles Gebet in unserem stillen Haus im stillen Land im Lockdown. Wir haben uns lang genug blenden und einlullen lassen, beruhigt durch eine nur scheinbare Sicherheit. Doch wenn alle Masken fallen, die Karten offen auf dem Tisch liegen und die Wellen hoch gehen, wird jeder und jede von uns unerschrocken einen Standpunkt wählen müssen. Als Christen sollten wir unseren kennen.

Lasst uns Kraft sammeln.
Denn - bei Gott - die werden wir noch brauchen.