Pfarrer

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Krystian Puszka (sprich: Puschka) ist Pfarrprovisor in St. Nikolai im Sausal und in Heimschuh. Ab Sommer 2017 auch in Großklein und Kitzeck.

Krystian Puszka freundl


Am Wahrscheinlichsten zu erreichen ist er im Pfarrhaus unter der Telefonnummer 03185 / 2451 bzw. über sein Mobiltelefon 0676 / 8742 6463. Und jederzeit per eMail unter pfarrer (at-Zeichen) nikolai.at

Die Pfarrkanzlei ist regelmässig am Dienstag zwischen 9 und 11 Uhr geöffnet. 

Ab 1. September 2017 jeden Donnerstag zwischen 9 und 11 Uhr.


Unterstützt wird unser Pfarrer von der Pfarrsekretärin und Religionspädagogin Michaela Jos, die ihn während der Öffnungszeiten (Dienstag zwischen 9 und 11 Uhr, ab 1. September jeden Donnerstag zwischen 9 und 11 Uhr), aber auch nach individueller Terminvereinbarung, in allen organisatorischen, verwaltungstechnischen und  theologischen Belangen unterstützt. 

Michaela Jos PGR

Sie erreichen Michaela Jos unter der Rufnummer des Pfarramtes 03185/ 2451 bzw. über die eMailadresse: pfarramt (at-Zeichen) nikolai.at


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Krystian Puszka: Biografisches kurz & knapp

  • Geboren:………….15. April 1972 in Wroclaw 
(Breslau) Polen

  • Priesterweihe:…...17. Mai 1997 in Breslau.


  • Stationen:………...Kaplan in Münsterberg, Breslau und Leuthen.
 Religionslehrer an Gymnasien,
 Volks- und Sonderschulen.

  • in Österreich:…….seit September 2007.
Kaplan in Graz-Straßgang und
 St. Elisabeth in Webling

  • in St. Nikolai:……..seit 1. September 2010

  • Hobbys:……………Volleyball, Kinder- und Jugendarbeit, Computertechnik.


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Hintergrundinformationen Wroclaw (Breslau)

Wroclaw (Breslau) liegt südlich des Katzengebirges an der Einmündung der Ohle in die Oder. Gebaut zwischen zahlreichen Nebenflüssen und Kanälen, liegt die Stadt einzigartig auf 12 Inseln, verbunden durch 112 Brücken. Aufgrund der zahlreichen Brücken und Stege wird die Stadt auch als Venedig Polens bezeichnet. Breslau ist die Großstadt mit den meisten Grünflächen in Polen.


Breslau. Der Ort, an dem Pfarrer Krystian Puszka geboren wurde und lange Jahre lebte.

Im Bild links: die Dominsel in Breslau. 


Die Stadt ist Geburtsort vieler berühmter Personen, etwa Dietrich Bonhoeffer oder Edith Stein.



Mitglieder der Pfarrgemeinden aus Heimschuh und St. Nikolai waren bereits mit Pfarrer Puszka in Polen und brachten beeindruckende Bilder und Erfahrungen mit.


Nochmal Breslau. Der Ort, an dem Pfarrer Krystian Puszka geboren wurde und lange Jahre lebte.Eine Altstadtgasse in Breslau. Der Ort, an dem Pfarrer Krystian Puszka geboren wurde und lange Jahre lebte.Das Rathaus von Breslau. Der Ort, an dem Pfarrer Krystian Puszka geboren wurde und lange Jahre lebte. Die Bilder stammen übrigens von einer der Polenreisen, die unser Pfarrer mit der Pfarrgemeinde veranstaltete.

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Christen sind Weggefährten


Interview mit Krystian Puszka über seinen Auftrag, seine Botschaft. Von Hans-Jörg Karrenbrock.


Ein weiter Weg, über Länder und Grenzen hinweg, führte Dich von Polen nun ins Sausal, nach Österreich...

…das ist eine wunderbare Wegweisung und ich freue mich sehr darüber!

Wie sehr fühlt man sich denn in der Fremde zuhause? 

Unsere Länder haben so viel gemeinsam, dass ich mich hier nicht einen Augenblick als Fremder in der Fremde fühle. Uns verbindet der gesellschaftliche, kulturelle Reichtum. Dieser basiert in Österreich und in Polen auf einem großen Schatz an Philosophen, Theologen, Malern, Literaten, Komponisten und Wissenschaftlern. Menschen, die das Verständnis der Welt und ihre Geschichte veränderten.

Wie etwa Polens Feldmarschall Jan Sobieski, der am 12. September 1683 just zur rechten Zeit vor Wien eintraf.

Lech Walesa und Papst Johannes Paul der Zweite dürfen in diesem kurzen Text über berühmte Polen nicht fehlen.JohannesPaulII

Schönes Beispiel, wenn auch ein recht antiquiertes. In der jüngeren Geschichte finden wir Namen wie Lech Wałęsa und seine Solidarność.

Aber auch den damaligen Erzbischof von Krakau Karol Józef Wojtyła, also Papst Johannes Paul II

Wer weiß: 
Ohne ihren hartnäckigen Widerstand gegen den Sozialismus, wäre Europa vielleicht noch immer ein politisch geteilter Kontinent. Und keine hoffnungsfrohe Einheit.“



Hoffnung und Glaube

Ungeteilt ist der gemeinsame Glaube, der sich in Österreich trotz weltweiter Säkularisierung und in Polen trotz jahrzehntelanger, sozialistischer Dominanz erhalten, ja sogar weiter entwickelt hat.

Unsere beiden Länder haben unter dem Joch des letzten Krieges schmerzlich gelitten. Die Einen annektiert, die Anderen bei Nacht und Nebel überfallen. Doch selbst durch diese dunkelste Zeit der jüngsten Vergangenheit hat uns der Glaube getragen. Ein Glaube, der tief in der Seele der Polen und Österreicher verankert ist, als Ausdruck des Widerstandes gegen jede Art der Unterdrückung, als Ausdruck der Hoffnung auf Freiheit.


Die schwarze Madonna von Tschenstochau oder auch um Ihre Vorlese-Stimme endgültig zur Verzweiflung zu bringen in Polnisch: Czestochowska. Hahaha, war ja klar, dass das keine Computerstimme aussprechen kann. Entschuldigen Sie den Scherz.

Was sich in Polen seit dem 12. Jahrhundert in der Verehrung der schwarzen Madonna von Częstochowa (Tschenstochau), der „Königin Polens“ ausdrückt.

Richtig. Und heute, wo es uns an Freiheit nicht mehr mangelt – selbst an der Freiheit, die größten Fehler zu begehen –, da steht der gelebte Glaube für den innigsten Wunsch aller Christen: die Welt möge wieder von mehr Wahrhaftigkeit, Friedfertigkeit und Nächstenliebe geleitet werden. In respektvollem Umgang mit der gesamten Schöpfung, die uns Menschen von Gott anvertraut wurde.



Botschaft und Auftrag

Ist das der Antrieb für Dein großes Engagement im Gespräch mit Kindern und Jugendlichen?

Unbedingt. Die heranwachsende Generation beginnt zu begreifen, dass grenzenloser Egoismus und rücksichtslose Profitgier nicht Grundlage gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Entscheidungen sein können. 

Die drängende Frage, wie wir unsere Welt gerechter gestalten können, findet ihre Antwort im größten Vorbild aller Zeiten, in Jesus Christus: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!
Dieser einfache Satz ist die Lösung aller Probleme der Welt. 


Und genau das möchte ich den Kindern und Jugendlichen besonders intensiv erfahrbar machen: Wenn du die Welt verbessern willst, dann findest du als Christ in der Bibel die richtigen Wege dahin und in der Kirche die beste Gemeinschaft dafür. 

            Christen sind Weggefährten. Und sie haben ein gemeinsames Ziel: 
                                                                                    
            Eine Welt, wie sie Gott gefallen würde!

Vielen Dank für das Gespräch.

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Im Mai 2017 feierte Krystian Puszka

20. Priesterjubiläum

Am 17. Mai 1997 wurde er in Breslau zum Priester geweiht.


Es war kein Platz mehr zu bekommen im altehrwürdigen Dom zu Breslau. Kurz vor Ankunft von Papst Johannes Paul II. wurden 28 junge Priester von Kardinal Dr. Henryk Gulbinowicz zum Priester geweiht.

Einer davon: Mag. Krystian Puszka


Weihbischof Dr. Jan Tyrawa legt die Hand segnend auf den jungen Priester Krystian Puszka. 

Ein Zeichen des neuen Bundes mit Gott und der Kirche. Zugleich auch Sendung in eine neue Lebensaufgabe.








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DIE ERSTE EUCHARISTIEFEIER:

PRIMIZ





Traditionell feiert ein neugeweihter Priester seine erste Heilige Messe in seiner Heimatgemeinde. So auch Krystian Puszka. Daheim in Ohlau ist alles vorbereitet für den großen Tag. Girlanden sind gebunden und die Erstkommunionkinder tuscheln aufgeregt: Bald werden Sie Krystian von der Haustür bis zur Kirche begleiten. 

Den Eltern Puszka sieht man es genau an: Mama ist gerührt und Papa richtig stolz auf seinen Filius.


In der Kirche zu Ohlau wartet eine große Aufgabe auf Krystian. Zum ersten Mal werden durch seine Hand Brot und Wein in der Wandlung zu Blut und Leib Jesu. Dieses Sakrament ist das Zentrum der gelebten Lobpreisung Gottes – in der Kirche und für die Gemeinde. 

Da ist volle Aufmerksamkeit und Andacht gefordert!

Mit Bravour meistert der frischgeweihte Priester diese gewichtige Aufgabe. 

Der Primiz folgt eine große Familienfeier. In die ausgelassene Fröhlichkeit mischt sich aber auch die Ahnung, dass Krystians Sendung ihn in die Ferne, weit fort von Daheim führen könnte.


Und so wird es dann auch kommen: 

Exakt 10 Jahre später, im Jahre 2007, erreicht Krystian Puszka Österreich und beginnt in Graz. 
Am 1. September 2010 wird er unser neuer Pfarrer in Sankt Nikolai im Sausal. 




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(Text und Fotos dieser Seite: Hans-Jörg Karrenbrock )


Pfarrer Mag. Krystian Puszka • pfarrer@nikolai.at  • Telefon +43 (0)676 87426463 • 8505 St. Nikolai i.S. 15 • Austria