Ostersegnungen

Unser Bilderreigen beginnt mit dem Wei(c)hfeuer-Tragen. Am frühen Morgen wird der „Zunder“ (ein Baumpilz) gesegnet, der "glosend" (glühend) und daher kräftig qualmend von den Kindern von Haus zu Haus getragen wird, um dort „böse Geister“ zu vertreiben. Diese Tradition wird nur noch in sehr wenigen Gemeinden der Steiermark bewahrt, erfreut sich aber in St. Nikolai nach wie vor großer Beliebtheit.

Die Segnung der Osterspeisen in den Kapellen der Katastralgemeinden hat eine jahrhundertelange Tradition. Osterbrot, Osterfleisch, Ostereier, Kren und Gewürze… alle Zutaten einer zünftigen Osterjause sind wohl verborgen in den kunstvoll dekorierten Körben.

Nach der Weihe heisst es dann ganz zu recht: Gesegneten Appetit.

(Fotos dieser Seite: Weihfeuer Kurt Marittschnegg, Osterspeisen Hans-Jörg Karrenbrock )


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