Junges Glück (Ehe)



HMJGrasch2010 0248


Ehe als Sakrament

Das Band zwischen den Ehegatten wurde zur Würde des Sakramentes erhoben. Daraus erfließen für die Gatten Kraft und Mut, sich in glücklichen und in schweren Zeiten zu lieben und zu helfen und auch Freude und die Bereitschaft, Kinder anzunehmen und zu erziehen.

HMJGrasch2010 0295

 

Die Trauung 

Die Liturgie des Ehesakramentes zeigt, dass nicht der Priester die Brautleute traut. Sie trauen sich selbst, indem sie einander ihr Jawort geben. Sie spenden einander das Sakrament in Gegenwart des Priesters, der ihm seine kirchliche Bedeutung gibt, und in Gegenwart der Zeugen, die die Öffentlichkeit vertreten. 

Die christliche Ehe hat aber auch eine rechtliche Komponente, die nicht in allen Punkten mit dem staatlichen Eherecht identisch ist. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass sich die Brautleute rechtzeitig vor der Eheschließung (6-8 Monate) in der Pfarrkanzlei anmelden. 


Zuständigkeiten

Zuständig für die Trauung ist die Pfarrei, in der die Frau und/oder der Mann den ständigen Wohnsitz haben. Dort wird das erste Brautgespräch geführt, in dem festgestellt wird, ob der beabsichtigten kirchlichen Eheschließung nichts entgegensteht. Hier können alle weiteren Fragen besprochen werden. 

HMJGrasch2010 0382 2


Koordination

Viele Termine müssen bei der Trauung aufeinander abgestimmt werden. Es ist daher wichtig, Schwerpunkte zu setzen. Da die Brautleute vor Gott und der Kirche den Bund der Ehe schließen, sollte bei der Terminplanung die kirchliche Trauung an erster Stelle stehen. Der Pfarrer ist ohne weiteres bereit, langfristig einen Termin festzulegen. 


Eine reife Entscheidung

Sechs bis acht Wochen vor dem geplanten Hochzeitstermin sollten die Brautleute mit dem Pfarrer einen Termin zum Brautgespräch vereinbaren. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Brautleute schon an einem Ehevorbereitungsseminar teilgenommen haben, da sie beim Brautgespräch eine Teilnahmebescheinigung dieses Seminars vorlegen sollen. 

Des weiteren benötigen die Brautleute einen Taufschein, der nicht älter als 3 Monate sein darf. Erhältlich ist ein solcher Taufschein beim Pfarramt der Pfarrei, in der man getauft wurde. 


_____________________________________


Die Erwachsenentaufe

taufe0035 b-filtered


Wenn einer der Eheleute bislang aber nicht getauft war, kann dies nachgeholt werden. Möchten Sie sich taufen lassen, nehmen Sie einfach Kontakt zu unserer Pfarrkanzlei auf.




oben to top sandvox.pngnext site sandvox.png










(Text und Fotos dieser Seite: Hans-Jörg Karrenbrock )

Pfarrer Mag. Krystian Puszka • pfarrer@nikolai.at  • Telefon +43 (0)676 87426463 • 8505 St. Nikolai i.S. 15 • Austria