Im Glauben Daheim
Kath. Pfarrgemeinde 
Sankt Nikolai im Sausal
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Der neue Pfarrer

Krystian Puszka

Ein weiter Weg, über Länder und Grenzen hinweg, führte Sie von Polen nun ins Sausal, nach Österreich.

„Das ist eine wunderbare Wegweisung und ich freue mich sehr darüber!“

Wie sehr fühlt man sich denn in der Fremde zuhause?

„Unsere Länder haben so viel gemeinsam, daß ich mich hier nicht einen Augenblick als Fremder in der Fremde fühle. Uns verbindet der gesellschaftliche, kulturelle Reichtum. Dieser basiert in Österreich und in Polen auf einem großen Schatz an Philosophen, Theologen, Malern, Literaten, Komponisten und Wissenschaftlern. Menschen, die das Verständnis der Welt und ihre Geschichte veränderten.“

Wie etwa Polens Feldmarschall Jan Sobieski, der am 12. September 1683 just zur rechten Zeit vor Wien eintraf.

„Schönes Beispiel, wenn auch ein recht antiquiertes. In der jüngeren Geschichte finden wir Namen wie Lech Wałęsa und seine Solidarność, aber auch den damaligen Erzbischof von Krakau Karol Józef Wojtyła, also Papst Johannes Paul II.

Kurz & Knapp
Geboren
    15. April 1972 in Wroclaw 
    (Breslau) Polen

Priesterweihe
    17. Mai 1997 in Breslau.
    Kaplan in Münsterberg, 
    Breslau und Leuthen.
    Religionslehrer an Gymnasien,
    Volks- und Sonderschulen.

In Österreich
    seit September 2007.
    Kaplan in Graz-Straßgang und
    St. Elisabeth in Webling

in St. Nikolai
    Seit 1. September 2010 Pfarrer in
    St. Nikolai im Sausal

Hobbys
    Volleyball, Kinder- und Jugend-
    arbeit, Computertechnik.

Wroclaw (Breslau) liegt südlich des Katzengebirges an der Einmündung der Ohle in die Oder. Gebaut zwischen zahlreichen Nebenflüssen und Kanälen, liegt die Stadt einzigartig auf 12 Inseln, verbunden durch 112 Brücken. Aufgrund der zahlreichen Brücken und Stege wird die Stadt auch als Venedig Polens bezeichnet. Breslau ist die Großstadt mit den meisten Grünflächen in Polen.

Hintergrundinformationen Wroclaw (Breslau)

Hoffnung und Glaube

Ungeteilt ist der gemeinsame Glaube, der sich in Österreich trotz weltweiter Säkularisierung und in Polen trotz jahrzehntelanger, sozialistischer Dominanz erhalten, ja sogar weiter entwickelt hat.

„Unsere beiden Länder haben unter dem Joch des letzten Krieges schmerzlich gelitten. Die Einen annektiert, die Anderen bei Nacht und Nebel überfallen. Doch selbst durch diese dunkelste Zeit der jüngsten Vergangenheit hat uns der Glaube getragen. Ein Glaube, der tief in der Seele der Polen und Österreicher verankert ist, als Ausdruck des Widerstandes gegen jede Art der Unterdrückung, als Ausdruck der Hoffnung auf Freiheit.“

Was sich in Polen seit dem 12. Jahrhundert in der Verehrung der schwarzen Madonna von Częstochowa (Tschenstochau), der „Königin Polens“ ausdrückt.

„Richtig. Und heute, wo es uns an Freiheit nicht mehr mangelt – selbst an der Freiheit, die größten Fehler zu begehen –, da steht der gelebte Glaube für den innigsten Wunsch aller Christen, die Welt möge wieder von mehr Wahrhaftigkeit, Friedfertigkeit und Nächstenliebe geleitet werden. In respektvollem Umgang mit der gesamten Schöpfung, die uns Menschen von Gott anvertraut wurde.“

Botschaft und Auftrag

Ist das der Antrieb für Ihr großes Engagement im Gespräch mit Kindern und Jugendlichen?

„Unbedingt. Die heranwachsende Generation beginnt zu begreifen, daß grenzenloser Egoismus und rücksichtslose Profitgier nicht Grundlage gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Entscheidungen sein können. Die drängende Frage, wie wir unsere Welt gerechter gestalten können, findet ihre Antwort im größten Vorbild aller Zeiten, in Jesus Christus: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! – Dieser einfache Satz ist die Lösung aller Probleme der Welt.
Und genau das möchte ich den Kindern und Jugendlichen besonders intensiv erfahrbar machen: Wenn du die Welt verbessern willst, dann findest du als Christ in der Bibel die richtigen Wege dahin und in der Kirche die beste Gemeinschaft dafür.

            Christen sind Weggefährten. Und sie haben ein gemeinsames Ziel:
                                                                                    Eine Welt, wie sie Gott gefallen würde!“

 

Die polnische Nationalhymne. Ein unbekannter Komponist vertonte das berühmte Gedicht von Józef Wybicki:
„Noch ist Polen nicht verloren...“
Hier eine instrumentale Fassung (Klick in Fahne).

Die Dominsel in Breslau. Die Stadt ist Geburtsort vieler berühmter Personen, etwa Dietrich Bonhoeffer oder Edith Stein.

Wer weiß:
Ohne ihren hartnäckigen Widerstand gegen den Sozialismus, wäre Europa vielleicht noch immer ein politisch geteilter Kontinent. Und keine hoffnungsfrohe Einheit.“


Krystian Puszka – Provisor in St. Nikolai im Sausal


Am Wahrscheinlichsten zu erreichen unter:

Telefon 03185 / 2451

Mobiltelefon: 0676 / 8742 6463

oder pfarrer@nikolai.at

Erreichbarkeit

Pfarrprovisor Krystian Puszka

Gleich nach der ersten Sonntagsmesse in St. Nikolai trifft Pfarrer Krystian Puszka den Landeshauptmann Franz Voves.

Ein herzliches Willkommen durch Bürgermeister Kurt Kada.

Unseren ,alten‘ Pfarrer im Ruhestand erreichen Sie ab sofort wie folgt:

Pfarrer i.R. Josef Konrad

Gleinstätten 330/10

8443 Gleinstätten

Mobiltelefon -neu- : 0676 / 8742 7600

eMail -neu-: pfarrerkonrad@aon.at