FASTENZEIT



Fastenzeit - nur Wasser und Brot?

So war es früher einmal. Der Verzicht auf Milchpodukte, Fleisch, Wein und andere Genußmittel gehörte zu den strengen Fastenregeln des Mittelalters. Das ist heute anders. Doch eines hat sich nicht geändert:

Es geht um jene innere Klärung, die entsteht, wenn äussere Genüsse und Annehmlichkieiten plötzlich fehlen.

Fasten kennt heute viele Namen und Möglichkeiten und hat in einer Welt, die uns unendlichen Konsum verspricht, dennoch und in fast allen Kulturen ihren festen Platz.

Nach der ausgelassenen, „sündigen“ Faschingszeit sollen sich die Menschen wieder bewusst machen, dass sie jederzeit sterben könnten und sich dann vor Gott verantworten müssen. Traditionell wird am Aschermittwoch gerne Fisch gegessen, schon früher vielerorts eine typische Fastenspeise, weil er billig zu haben und - wenn man es nicht zu streng nimmt - kein Fleisch war.

Kreative Fastenregeln

Da es in den mittelalterlichen Klöstern insgesamt bis zu 130 Fastentage im Jahr zu überstehen galt, waren die Mönche besonders erfinderisch bei der Definition des Begriffs „Fastenspeise“. So galten neben Fischen auch Schalentiere und Meeresfrüchte und selbst Austern, aber auch andere Wassertiere wie Biber, Fischotter und Wasservögel in manchen Klöstern als akzeptable Fastenkost. Nach dem Motto „Was flüssig ist, bricht keine Fasten“, war es Mönchen auch schon immer erlaubt, Bier zu trinken. Speziell für die Fastenzeit gebraute Starkbiere haben in Österreich eine lange Tradition.

Von wegen „Wasser!“ – Brot und Starkbier: Klösterliche Fastenspeisen!

Heutzutage ist es wiederum gerade der Alkohol, auf den viele in der Fastenzeit verzichten möchten: Hier wird sicher auch an die schlanke Linie beziehungsweise die Gesundheit gedacht. Bei gläubigen wie auch weniger frommen Menschen ist darüber hinaus ein Verzicht oder eine Reduktion bei Süßem, Fleisch oder auch bei der Autobenutzung anzutreffen. Manche nutzen die Fastenzeit zudem zu verstärkter Bibellektüre oder holen sich via E-Mail und SMS spirituelle Tagesimpulse.


Vorbereitung auf Auferstehung Jesu

In den 40 auf den Aschermittwoch folgenden Tagen bis zum Karsamstag bereiten sich die Christen spirituell auf Ostern als das Fest der Auferstehung Jesu Christi vor. Die katholische Kirche lädt dazu ein, sich erneut auf die Grundlagen christlicher Existenz zu besinnen. Daher stehen Buße, Reinigung und Umkehr im Zentrum der Fastenzeit.

Versuchen Sie es heuer einmal. Es lohnt sich!



Ihr und Euer Pfarrer


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Pfarrer Mag. Krystian Puszka

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