Gotteshaus

Unsere Kirche in postkartenähnlicher UmgebungVon oben gesehen: Gläubige in der KirchenbankDie leere Kirche mit Blick auf den Orgelboden.




Unsere Kirche – Ein Ort für Gott


Unsere Kirche im Herzen der Marktgemeinde Sankt Nikolai im Sausal ist ein guter Ort für die Begegnung mit Gott. 

Die letzte Kirchenrenovierung unterstrich vor allem den inneren Wert unseres Gotteshauses. Fernab von Putten, Pomp und Preziosen ist es vor allem die unverstellte Offenheit, die von den vielen Besuchern besonders geschätzt wird. Diese Offenheit schafft Raum, sich dem Zentrum der Kirche, dem Kern des Glaubens und dem Fundament jeden christlichen Lebens zuzuwenden: Gott.


Unsere Kirche ist täglich von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Keine Gitter, keine Sperren behindern den Zutritt und das ungestörte Gespräch mit Gott. Einzig der Aufgang zum Glockenturm bleibt gut verschlossen.


Ecclesia Sancti Nicolai 
Kirche des Heiligen Nikolaus


Eine breites Panoramabild eines Gottesdienstes. Von hinten unter dem Orgelboden stehend aufgenommen und auf den Altarraum sehend. Die Kirche ist gut gefüllt, muss ein besonderer Festtag gewesen sein, kann mich aber nicht erinnern, welcher es war.


Die Geschichte dieses Gotteshauses im Sausal beginnt weit vor dem 13. Jahrhundert. Die frühen Ansiedlungen in dieser Gegend wurden ausschließlich auf Hügelrücken erbaut, denn die sumpfigen Niederungen und Talsohlen konnten erst spät entwässert und besiedelt werden. So stand auch das frühe, einfache Gotteshaus, das später zu unserer Kirche wurde, auf einem felsigen Hügel. In sicherer Höhe über den ungeregelten Bächen und launigen Sümpfen. 

1160 wird die Ecclesia Sancti Nicolai urkundlich erwähnt, dann 1215 erneut. Im Volksmund entwickelt sich aus dem lateinischen Namen bald die Kurzform „Sankt Nikolai“.  So entstand der Name unseres Ortes.


Das Wappen unserer Marktgemeinde Sankt Nikolai im Sausal.Das Logo des Stiftes Admont

Über 800 Jahre gehörte die Kirche zum Stift Admont, seit 1981 ist unsere Pfarre selbständig. Doch sind die freundschaftlichen Bande zum Stift ungebrochen! Das zeigt sich auch im grafischen „Zitat“ der beiden Rautensymbole des Stifts im Ortswappen von St. Nikolai im Sausal.


Die Pfarre verdankt dem Stift Admont nicht nur die Seelsorge, die in früherer Zeit durch Ordenspriester aus dem Stift durchgeführt wurde, sondern auch großzügige Zuwendungen bei der Erbauung, Erweiterung und Erhaltung von Kirche und Pfarrhof.





Romani Ante portas
Der Römerstein von Nikolai

Einen wahren Schatz hütet unsere Pfarrkirche mit dem Römerstein aus der Zeit von Kaiser Titus Flavius Vespasian (69-79 n.Chr.). In jenen Tagen lag St. Nikolai unweit der wichtigen Römerstadt Flavia Solva (heute: Wagna bei Leibnitz). Fast 100 Jahre zuvor, um 15 v. Chr., wurde die Steiermark friedlich von den Römern eingenommen und gehörte zur damaligen römischen Provinz Noricum. 

Der Römerstein in unserer Kirche. Zu finden in der Taufkapelle


Ein Ausschnitt des Bildes vom Römerstein zeigt den jungen Falken, den der dargestellte Knabe in Händen hält.

Der Stein zeigt den 13 jährigen Knaben Cassianus, einen Anhänger des altägyptischen Gottes Horus. 

Typischerweise trägt er (noch) die Horus-Locke, die ihm mit 16 Jahren dann abgenommen werden wird, und hält zudem einen Vogel in Händen, ein Sinnbild des falkenköpfigen Gottes. 

Der Stein war fest in der Apsis eingemauert, wurde im letzten Jahrhundert freigelegt und ist heute in der Taufkapelle zu bewundern.





360 Grad-Ansichten
Aussen und Innen


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(Text und Fotos dieser Seite: Hans-Jörg Karrenbrock )




Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Krystian Puszka • Eigentümer: Römisch-Katholisches Pfarramt Sankt Nikolai im Sausal
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