IM GLAUBEN DAHEIM


Internetseiten der katholischen
Pfarrgemeinde St. Nikolai im Sausal



IM HERBST DES LEBENS

Zum Alten- und Krankensonntag am 22. Oktober


DER LAUF DER JAHRESZEITEN

Nach dem Frühling kommt der Sommer. Auf den Sommer folgt der Herbst, auf den Herbst der Winter. Nichts daran ist überraschend. Nichts daran ist unvorhersehbar.
 
Die Menschen treffen ihre Vorkehrungen in Haus und Hof, richten sich auf die kommenden Verhältnisse ein: Regen und Kälte, Eis und Schnee. 
Warme Kleidung wird herausgeholt und rutschfeste Winterschuhe. Die Heizung wird kontrolliert und das Streugut steht bereit. - Der Winter kann kommen!



DER LAUF DES LEBENS

Auf Kindheit und Jugend folgt die Zeit des Erwachsenseins, die Zeit des Aufbauens, die Zeit der eigenen Familie und der eigenen Kinder, die arbeitsreiche Zeit des Säens und Erntens. Und dann - dann kommt das Alter.


Nur wenige bereiten sich auf diese neue Jahreszeit ihres Lebens gezielt und wirklich frühzeitig vor. Sie und vor allem ihre Angehörigen werden gleichsam überrascht, wenn sich erste Anzeichen einstellen. Mutter, die bislang alles organisieren und unermüdlich richten konnte, wirkt plötzlich abwesend und vergesslich. Vater, dem nie etwas zu schwer war, braucht immer öfter Hilfe. Das ist alles ganz und gar nicht erschreckend, wenn man vorher darüber nachdenkt und miteinander spricht.

DIE WARMEN FARBEN IM HERBST DES LEBENS

Es geht darum, das Älterwerden und das Alter annehmen und – bei allen Einschränkungen - leben zu können. In Eigenständigkeit, Respekt, Würde, Sorgfalt, Geborgenheit und Liebe.
 Denn das sind die warmen Farben im Herbst des Lebens.

Klar ist aber auch, dass die Art und Weise, wie wir heute mit dem Alter umgehen, Vorbild und Leitbild der nachfolgenden Generation ist. Unsere Kinder lernen durch unser eigenes Verhalten gegenüber unseren Eltern, wie sie mit uns im Alter umgehen müssen.

VORBILDER PRÄGEN WELTBILDER

Unter diesem Aspekt wird deutlich, weshalb liebevolle Hinwendung durch nichts ersetzt, aber durch vieles unterstützt werden kann. Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, ist und bleibt unverzichtbar. Die Fragen nach dem Sinn und der Endlichkeit unseres Lebens verlangen nach einer ethischen, philosophischen und gewiß auch religiösen Auseinandersetzung. Diese Gedanken schulen uns selbst und lassen uns reifen.

Insofern ist die Auseinandersetzung mit dem Lebensabend und das Engagement für alte oder pflegebedürftige Verwandte ein unverzichtbares Element der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Richtig verstanden kann und soll der Herbst auch eine Ermutigung sein, sich dieser Aufgabe zu stellen.


Es grüßt Euch alle von Herzen, Euer Pfarrer




Pfarrer Mag. Krystian Puszka

Tel.: 0676 - 8742 6463

pfarrer(at-Zeichen)nikolai.at



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Vielen Dank. 

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